Answer
Bei Hochgeschwindigkeitslageranwendungen (z. B. Turboladern) ist die Schnittstelle zwischen dem Wellenfeder und dem Lagerring von entscheidender Bedeutung. „Glatte Enden“ enden an einer Wellenspitze, was zu einer lokalen „Punkt“-Belastung führen kann, die möglicherweise zu einer Verformung des Laufrings oder ungleichmäßigem Verschleiß führt. „Shim-Enden“ (oder flache Enden) sind in die letzten 360 Grad der Feder integriert und sorgen für eine flache, parallele Oberfläche. Dadurch wird sichergestellt, dass die Federkraft gleichmäßig über den gesamten Umfang des Lagerrings verteilt wird ($360^∘$ Kontakt). Diese gleichmäßige Vorspannung ist wichtig, um ein Abrutschen der Kugel zu verhindern und die Steifigkeit der Spindelbaugruppe bei hohen Drehzahlen aufrechtzuerhalten, obwohl sie die feste Höhe der Feder leicht erhöht.