Answer
Für die Massenmontage von inneren Spiralringen (Bohrungsmontage) wird ein „Hülsen- und Kolben“-Werkzeug verwendet. Die Hülse verfügt über eine konische Innenbohrung, die den Ring allmählich auf einen Durchmesser zusammendrückt, der etwas kleiner als die Gehäusebohrung ist. Anschließend drückt der Stößel den Ring durch die Hülse, bis er die Nut erreicht, wo er einrastet. Der Kegelwinkel sollte flach sein (normalerweise $3^{∘}$ bis $5^{∘}$), um die erforderliche Kraft zu minimieren und ein Verkratzen der Ringoberfläche zu vermeiden. Diese Methode ist Standard in Montagelinien für Automobilgetriebe, da sie die „Überkomprimierung“, die bei manuellen Zangen auftreten kann, verhindert und sicherstellt, dass der Ring nicht „eingedreht“ wird, wodurch die Nutkanten beschädigt werden könnten.