Answer
Die Einbauspannung $σ_i$ entsteht, wenn der Ring über einer Welle ausgedehnt oder in einer Bohrung zusammengezogen wird. Es wird berechnet durch $σ_i = \frac{E · t · (D_g - D_i)}{D_m^2}$. Um ein „permanentes Setzen“ (bei dem der Ring nicht auf seinen ursprünglichen Durchmesser zurückschnappt) zu verhindern, muss $σ_i$ kleiner sein als die Streckgrenze $σ_y$ des Materials. Für 17-7PH$ CH900, $σ_y \ca. 200$ ksi. Wenn die Berechnung $σ_i > σ_y$ ergibt, muss der Ring mit mehr Windungen (wodurch sich die Dicke $t$ pro Windung verringert) oder einem größeren freien Durchmesser neu konstruiert werden. Vor Ort ist die Verwendung eines konischen „Installationskegels“ und eines „Kolbens“ unerlässlich, um sicherzustellen, dass der Ring gleichmäßig und nicht über die berechnete Grenze hinaus ausgedehnt wird.