Answer
In automatisierten Systemen erfolgt die Überprüfung des Sitzes eines Spiralrings häufig mithilfe einer „Sonde“ oder eines „Vision-Systems“. Zur Überprüfung des Innendurchmessers ($I.D.$) kann eine mechanische Sonde eingeführt werden; Wenn der Ring nicht in der Nut sitzt, ist der Innendurchmesser kleiner als der Nennwert. Alternativ suchen Bildverarbeitungssysteme nach den „Lücken“- oder „Überlappungs“-Eigenschaften der Ringenden. Wenn der Ring „gewölbt“ ist oder teilweise aus der Rille herausragt, ist das Schattenprofil unregelmäßig. Bei kritischen Verbindungselementen für die Luft- und Raumfahrt wird häufig eine zweite manuelle Prüfung mit einer „Fühlerlehre“ durchgeführt, um sicherzustellen, dass der Ring über den gesamten Umfang von $360^{∘}$ vollständig eingerastet ist, da ein teilweise sitzender Ring bereits bei einem Bruchteil seiner Nennschublast versagt.