Answer
Bei Unterwasser- oder kryogenen Kraftstoffsystemen muss die Materialauswahl die Übergangstemperatur von duktil zu spröde (DBTT) berücksichtigen. Kohlenstoffstähle werden bei Temperaturen unter -30^{\circ}C$ extrem spröde und sind daher ungeeignet. Austenitische rostfreie Stähle wie 302 und 316 und ausscheidungshärtende Legierungen wie 17-7PH bleiben bei kryogenen Temperaturen (bis zu -196^{\circ}C$ oder 77.000 $) duktil. Während der Elastizitätsmodul $E$ bei niedrigen Temperaturen leicht ansteigt (um etwa 5-10 %$), was zu einem proportionalen Anstieg der Federrate führt, ist die Hauptsorge die Zähigkeit. Materialien wie Elgiloy oder Inconel 718 werden oft wegen ihrer überlegenen Zähigkeit und fehlenden DBTT in Umgebungen mit flüssigem Stickstoff oder flüssigem Sauerstoff spezifiziert.