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Erklären Sie das Phänomen der „Tangentialreibung“ beim Einbau von verschachtelte Wellenfedern.

2026-06-16 FAQ

Bei verschachtelte Wellenfedern entsteht tangentiale Reibung, da die Windungen beim Komprimieren gegeneinander gleiten. Beim Einbau spielt das verwendete Schmiermittel (z. B. Molybdändisulfid oder leichtes Maschinenöl) eine entscheidende Rolle. Wenn die Feder trocken eingebaut wird, kann die Reibung zwischen den Windungen dazu führen, dass die Feder „klemmt“, was zu einer viel höheren Anfangslast als berechnet führt.

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Bei verschachtelte Wellenfedern entsteht tangentiale Reibung, da die Windungen beim Komprimieren gegeneinander gleiten. Beim Einbau spielt das verwendete Schmiermittel (z. B. Molybdändisulfid oder leichtes Maschinenöl) eine entscheidende Rolle. Wenn die Feder trocken eingebaut wird, kann die Reibung zwischen den Windungen dazu führen, dass die Feder „klemmt“, was zu einer viel höheren Anfangslast führt, als durch $P = K f$ berechnet. Während der ersten Zyklen (der „Einlaufphase“) werden sich die Windungen beruhigen. Ingenieure sollten einen „voreingestellten“ Zyklus festlegen, bei dem die Feder vor der endgültigen Lastmessung drei- bis fünfmal auf ihre Arbeitshöhe komprimiert wird. Dadurch wird sichergestellt, dass sich die tangentiale Reibung stabilisiert und die Feder für eine gleichmäßige Kraft in der Baugruppe sorgt.

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