Answer
Der Einbau von Federn mit mehreren Windungen in tiefe Sacklöcher erfordert eine präzise Ausrichtung, um ein „Schindeln“ oder Überlappen der Windungen zu verhindern, was zu einer ungleichmäßigen Lastverteilung führen kann. Die größte Herausforderung besteht in der „Rückfederung“ oder radialen Ausdehnung, die das Einführen erschwert. Die Verwendung eines konischen Dorns oder einer Montagehülse ist von entscheidender Bedeutung. Der Außendurchmesser der Hülse sollte etwas kleiner sein als der Innendurchmesser der Bohrung, damit die Feder beim Einschieben in Position radial zusammengedrückt werden kann. In automatisierten Automobilmontagelinien wird die Wägezellenüberwachung eingesetzt, um „Störungen“ beim Einsetzen zu erkennen; Ein plötzlicher Kraftanstieg weist darauf hin, dass sich die Feder in einer Nut oder Übergangskante verfangen hat, was zu einer beschädigten Feder und einer nicht ordnungsgemäßen Vorspannung im Getriebekupplungspaket führen würde.