Answer
Reibverschleiß tritt an den Schnittstellen auf, an denen sich Wellenkämme in einer Kamm-zu-Kamm-Feder treffen oder an denen Windungen in einer ineinander geschachtelten Feder überlappen. Unter hochfrequenten Vibrationen mit niedriger Amplitude wird durch den lokalen Kontaktdruck und die mikroskopische Relativbewegung die schützende Oxidschicht des Edelstahls entfernt, was zu abrasivem Verschleiß und „Passungsrost“ (oft als rötliches oder schwarzes Pulver sichtbar) führt. Dadurch verringert sich die Materialdicke $t$, was die Belastbarkeit drastisch verringert ($P ∝ t^3$) und Spannungserhöhungen erzeugt, die zu Ermüdung führen. Eine Schmierung mit Trockenfilm-Molybdändisulfid oder die Festlegung härterer Beschichtungen kann dies bei dynamischen Anwendungen abmildern.