Answer
Wenn ein Wellenfeder in einem Gehäuse aus einem relativ weichen Material wie Aluminium (z. B. 6061-T6) verwendet wird, können die konzentrierten Belastungen an den Wellenkämmen „Brinelling“ oder örtliche Einkerbungen verursachen. Dadurch erhöht sich die effektive Arbeitshöhe und die Federvorspannung verringert sich mit der Zeit. Um dies zu verhindern, wird zwischen der Feder und der Aluminiumoberfläche eine Unterlegscheibe aus gehärtetem Stahl (normalerweise RC 40-45) platziert. Die Unterlegscheibe verteilt die Last auf eine größere Fläche. Die Dicke der Unterlegscheibe muss bei der Berechnung der gesamten Stapelhöhe berücksichtigt werden: $H_{total} = H_{spring} + t_{washer}$. In Fahrzeugumgebungen mit hohen Vibrationen ist dies eine Standardpraxis, um verschleißbedingten Spannungsverlust in Riemenspannern oder Kupplungspaketen zu verhindern.