Answer
Eine Drehung in der Nut erfolgt, wenn sich die festgehaltene Komponente relativ zum Ring dreht oder wenn der Ring nicht ausreichend radial gespannt ist, um den Nutboden zu „greifen“. Dies führt zu abrasivem Verschleiß an den Nutflanken und den Ringflächen. Mit der Zeit wird die Nut breiter und der Ring dünner, was zu einem Verlust an Schubkraft führt. Die Erkennung während der Inspektion wird durch „Polieren“ oder kreisförmige Riefenspuren auf den Ring- und Nutoberflächen nachgewiesen. In schweren Fällen kann es aufgrund der Reibungshitze zu einer Blaufärbung des Rings kommen. Zur Vorbeugung gehört die Sicherstellung der richtigen Ringspannung oder die Verwendung eines „selbstsichernden“ Rings, der durch eine Laschen-im-Schlitz-Konstruktion eine Drehung verhindert.