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Warum scheiterte ein Sicherungsring durch „Scherung“ statt durch „Nutverformung“ in einer Werkzeugstahlbaugruppe?

2026-06-16 FAQ

Bei Baugruppen, bei denen Gehäuse/Welle aus gehärtetem Werkzeugstahl ($HRC > 50$) besteht, wird die Nut nicht nachgeben oder „rollen“. Daher wird die volle Axiallast als reine Schubspannung auf den Ring übertragen. Der Ring versagt, wenn die Scherspannung $\tau = \frac{P}{\pi \cdot D \cdot t}$ die Scherfestigkeit $\tau_{ult}$ des Ringmaterials übersteigt. Das ist plötzlich,...

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Bei Baugruppen, bei denen Gehäuse/Welle aus gehärtetem Werkzeugstahl ($HRC > 50$) besteht, wird die Nut nicht nachgeben oder „rollen“. Daher wird die volle Axiallast als reine Schubspannung auf den Ring übertragen. Der Ring versagt, wenn die Scherspannung $\tau = \frac{P}{\pi \cdot D \cdot t}$ die Scherfestigkeit $\tau_{ult}$ des Ringmaterials übersteigt. Dies ist ein plötzlicher, brüchig wirkender Fehler. Zur Fehlerbehebung gehört die Überprüfung der Last $P$; Wenn die Belastung innerhalb der Grenzen lag, hatte das Ringmaterial möglicherweise „Einschlussfehler“ oder war „übertemperiert“ (zu spröde). Für diese seltenen Fälle ist die Erhöhung der Ringdicke $t$ die einzige mechanische Lösung.

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