Answer
Wenn ein Wellenfeder zwischen zwei relativ zueinander rotierenden Bauteilen (z. B. einem Lager und einem Gehäuse) eingebaut wird, ist die Feder einer Torsionsreibung ausgesetzt. Wenn die Feder nicht gesichert ist, kann die Reibung an den Kontaktpunkten dazu führen, dass die Feder „wandert“ oder sich dreht. Bei Federn mit mehreren Windungen kann dies zu einer „Wellenschachtelung“ oder einem „Verheddern“ der Windungen führen. Um dies zu verhindern, kann die Feder mit „Positionierungslaschen“ ausgestattet werden, die in Schlitze im Gehäuse passen, oder die Passflächen müssen gehärtet werden, um ein „Eingraben“ der Feder zu verhindern. Darüber hinaus wird oft ein dünner, gehärteter „Laufring“ oder eine Unterlegscheibe zwischen dem Wellenfeder und der rotierenden Komponente platziert, um eine reibungsarme Verschleißoberfläche zu schaffen und die Wellen der Feder vor Abrieb zu schützen.