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Welche Risiken birgt die Wasserstoffversprödung bei Kohlenstoffstahl Wellenfedern und wie wird diese während der Verarbeitung gemindert?

2026-06-16 FAQ

Kohlenstoffstahl (SAE 1070-1090) Wellenfedern ist anfällig für Wasserstoffversprödung bei Säurereinigung und Galvanisierung (z. B. Zink oder Cadmium). Atomarer Wasserstoff $(\text{H}^+)$ diffundiert in die Korngrenzen des hochfesten Stahls und verursacht Sprödbruch bei Spannungen deutlich unterhalb der Streckgrenze. Um dies zu mildern, muss der Herstellungsprozess...

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Kohlenstoffstahl (SAE 1070-1090) Wellenfedern ist anfällig für Wasserstoffversprödung bei Säurereinigung und Galvanisierung (z. B. Zink oder Cadmium). Atomarer Wasserstoff $(\text{H}^+)$ diffundiert in die Korngrenzen des hochfesten Stahls und verursacht Sprödbruch bei Spannungen deutlich unterhalb der Streckgrenze. Um dies zu mildern, muss der Herstellungsprozess einen „Back“-Zyklus beinhalten. Gemäß ASTM B633 müssen Teile so bald wie möglich nach dem Galvanisieren (idealerweise innerhalb von 4 Stunden) bei 375^{\circ}F \pm 25^{\circ}F$ ($191^{\circ}C$) mindestens 4 bis 24 Stunden lang gebrannt werden, abhängig von der Härte (HRC). Für kritische Automobilsicherheitskomponenten empfehlen viele Ingenieure eine mechanische Beschichtung oder passivierten Edelstahl, um dieses Risiko vollständig auszuschließen.

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