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Was sind die Risiken einer Wasserstoffversprödung in kohlenstoffreichem Stahl Wellenfedern nach der Galvanisierung?

2026-06-16 FAQ

Stähle mit hohem Kohlenstoffgehalt wie SAE 1070 bis 1090 ($HRC 45–52$) sind beim Säurebeizen oder Galvanisieren (Zink oder Cadmium) sehr anfällig für Wasserstoffversprödung. Atomarer Wasserstoff diffundiert in das Kristallgitter und reichert sich an Korngrenzen und Versetzungen an, was die Kohäsionsfestigkeit des Metalls verringert. Für Wellenfedern ergibt sich typischerweise...

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Stähle mit hohem Kohlenstoffgehalt wie SAE 1070 bis 1090 ($HRC 45–52$) sind beim Säurebeizen oder Galvanisieren (Zink oder Cadmium) sehr anfällig für Wasserstoffversprödung. Atomarer Wasserstoff diffundiert in das Kristallgitter und reichert sich an Korngrenzen und Versetzungen an, was die Kohäsionsfestigkeit des Metalls verringert. Bei Wellenfedern führt dies typischerweise zu einem verzögerten Sprödbruch unter statischer Belastung. Um dies zu mildern, müssen Federn unmittelbar nach dem Plattieren (innerhalb von 1–4 Stunden) einem „Backprozess“ bei $375^{\circ}F \pm 25^{\circ}F$ ($190^{\circ}C$) für mindestens 8 bis 24 Stunden unterzogen werden, abhängig von der Dicke und Härte. Dadurch kann der Wasserstoff aus dem Material ausströmen.

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