Answer
Beim Kugelstrahlen wird eine Schicht aus Druckeigenspannung auf der Oberfläche des Wellenfeder erzeugt. Bei Hochfrequenzanwendungen entstehen Ermüdungsrisse aufgrund von Zugspannungsspitzen fast immer an der Oberfläche. Die Tiefe der Druckschicht beträgt typischerweise 0,005 bis 0,015 Zoll. Die Gesamtspannung $\sigma_{net}$ wird zu $\sigma_{applied} - \sigma_{compressive}$. Indem die Nettooberflächenspannung unter der Ermüdungsschwelle gehalten wird, kann das Kugelstrahlen die Lebensdauer um eine Größenordnung verlängern. Bei rostfreien Stählen führt es auch zu einem leichten Kaltverfestigungseffekt, allerdings muss darauf geachtet werden, ein „übermäßiges Strahlen“ zu vermeiden, das bei Drähten mit dünnem Querschnitt ($t < 0,010$ Zoll) zu Mikrorissen an der Oberfläche führen kann.