Answer
Ermüdungsrisse in Spiralringen beginnen oft am „End-Cut“ oder an der „Kerbe“, wo der Ring gespalten ist. In Umgebungen mit hoher Vibration (z. B. Turbinengehäuse in der Luft- und Raumfahrt) kann der Ring in Resonanz geraten, was zu einer Ermüdung bei hohen Zyklen führt ($>10^7$ Zyklen). Die Diagnose umfasst die Untersuchung unter einem Mikroskop, um den „Ursprung“ des Risses zu ermitteln, der normalerweise eine glatte „Spiegel“-Zone gefolgt von „Strandmarkierungen“ zeigt. Wenn die Schwingungsfrequenz mit der Eigenfrequenz des Rings $f_n$ übereinstimmt, werden die Spannungsamplituden verstärkt. Zur Abschwächung gehört die Änderung der Masse des Rings (durch Verwendung einer anderen Dicke), um $f_n$ von der Betriebsfrequenz weg zu verschieben, oder das Auftragen eines Dämpfungsfetts.