Gängige Wellenfedern auf dem Markt
1.Klassifizierung nach Herstellungsprozess
- Wickelprozess: Wellenfedern werden durch spiralförmiges Wickeln von Metalldrähten oder -streifen mit einer speziellen Wickelmaschine geformt, die normalerweise einer Wärmebehandlung zur Formgebung folgt. Diese Methode bietet eine hohe Materialausnutzung, kostenlose Oberflächen und die Möglichkeit, komplexe Wellenprofile individuell anzupassen. Sie ist ideal für Kleinserien, hochwertige Anwendungen wie medizinische Geräte, Luft- und Raumfahrt und Präzisionsinstrumente.
- Stanzprozess: Metallbleche (normalerweise Flachdraht) werden mithilfe von Formen in Wellenformen gestanzt und dann zu Ringen geformt. Diese Methode ist kostengünstig und für die Massenproduktion geeignet, die häufig in Automobilkupplungen, Ventilen und Industriemaschinen verwendet wird.
2. Klassifizierung nach Struktur
2.1 Wellenfedern mit mehreren Windungen
- Wellenfedern vom Serientyp (entgegengesetzt gewickelt): Diese Federn werden auch als Federn mit gegenläufigen Schrauben bezeichnet und durch in Reihe geschaltetes Wickeln eines einzelnen Metallstreifens hergestellt. Sie werden weiter in geschlossene oder flache Enden kategorisiert, je nachdem, ob die Enden einen 360°-Kontakt herstellen können. Strukturell behält sie eine konsistente Scheitel-zu-Tal-Symmetrie bei. Gegenüberliegende Federn mit flachem Ende bieten eine gleichmäßigere Formlastverteilung unter Druck.
- Wellenfedern vom parallelen Typ (verschachtelter Typ): Auch bekannt als verschachtelte Wellenfedern, bestehen sie aus einem einzigen durchgehenden Flachdraht, der in parallelen Schichten gewickelt ist. Diese Federn sorgen für eine proportionale Erhöhung der Federrate mit der Anzahl der Windungen, sodass keine einzelnen Federn für höhere Werte gestapelt werden müssen.
2.2 Single-Turn-Wellenfedern
- Single-Turn-Spalt-Wellenscheibe: Geformt wie ein „C“, hergestellt aus Runddraht, der zu Flachdraht gerollt, mit einer Federmaschine gewickelt und dann durch Wärmebehandlung entspannt wird. Beim Zusammendrücken verengt sich der Spalt automatisch. Diese Unterlegscheiben dienen sowohl als Sicherungsringe und Schwingungsdämpfer, die eine Umfangsbewegung der Enden während der Kompression ermöglichen.
- Single-Turn Overlap Type Wave-Unterlegscheibe: Ebenfalls aus gewalztem Runddraht gefertigt, gewickelt und wärmebehandelt. Der Überlappungsbereich ist doppelt so dick, was einen eingebauten Hubanschlag bietet, um Überkompression und übermäßige Belastung zu verhindern. Diese Unterlegscheiben bieten eine bessere Ermüdungslebensdauer und Haltbarkeit.
- Single-Turn Closed Type Wave Unterlegscheibe: Geformt wie ein „O“, hergestellt durch Stanzen von geglühtem Blech zu einem flachen Ring und anschließendes Formen der Wellenform mithilfe von Formen. Anschließend wird es abgeschreckt, angelassen und poliert. Diese Unterlegscheiben zeichnen sich durch einen kurzen Hub und eine hohe Tragfähigkeit aus.
3.Klassifizierung nach Anwendung
- Wellenfedern für Lager: Werden verwendet, um eine Vorspannung auf Lager auszuüben, Geräusche zu reduzieren, die Rotationspräzision und -stabilität zu verbessern und axiale und radiale Bewegungen während des Betriebs auszugleichen – letztendlich wurde die Lagerlebensdauer verlängert.
- Wellenfedern für elektronische Geräte: Mit ausgezeichneter Elastizität und Leitfähigkeit dienen sie als Batteriekontakte oder Anschlüsse in der Elektronik und sorgen für einen zuverlässigen elastischen Kontakt und eine elektrische Verbindung.
- Welle Federn für mechanische Dichtungen: Werden in Dichtungsvorrichtungen eingesetzt, um eine Dichtkraft und einen axialen Ausgleich zu gewährleisten, Flüssigkeitslecks zu verhindern und die Zuverlässigkeit mechanischer Dichtungen in Pumpen, Kompressoren, Ventilen und mehr zu gewährleisten.
- Wellenfedern für Automobilanwendungen: Werden in Aufhängungssystemen, Getrieben und Motoren verwendet. In Aufhängungssystemen sorgen sie beispielsweise für Dämpfung und Vibrationsdämpfung und verbessern so den Fahrkomfort und die Stabilität. Bei Getrieben sorgen sie für das richtige Einlegen der Gänge und die Getriebeeffizienz.