Answer
Ermüdung tritt bei Sicherungsringe seltener auf als bei Wellenfedern, tritt jedoch bei „zyklischen“ Anwendungen wie Druckbehältern oder Kolbenpumpen auf. Der Riss beginnt normalerweise am „Innenradius“ des Ringdrahtes oder in der Nähe der Entnahmekerbe, wo die Spannungskonzentrationen am höchsten sind. Zu den Fehlerindikatoren gehört eine „glatte“ Bruchfläche mit konzentrischen „Orestes-Linien“. Wenn Ermüdung festgestellt wird, sollte der Konstrukteur nach „zyklischen“ Schubbelastungen suchen, die dazu führen könnten, dass sich der Ring in der Nut leicht verbiegt. Durch Erhöhen der Ringdicke oder der Materialzugfestigkeit (z. B. Wechsel von 302 auf 17-7PH) kann die Ermüdungslebensdauer verbessert werden.