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Erklären Sie das Phänomen des „Ringtellers“ unter axialer Belastung und seinen Einfluss auf den Sicherheitsfaktor der Baugruppe.

2026-06-16 FAQ

Eine ringförmige oder konische Form entsteht, wenn eine axiale Schublast auf ein Spiralsicherungsring ausgeübt wird, wodurch es sich innerhalb der Nut dreht. Dies ist vor allem auf den Momentenarm zurückzuführen, der durch den Abstand zwischen dem Lastangriffspunkt und der Rillenauflage entsteht. Beim Abtauchen des Rings verringert sich die effektive Kontaktfläche mit der Nutwand und die Radialkraft...

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Eine ringförmige oder konische Form entsteht, wenn eine axiale Schublast auf ein Spiralsicherungsring ausgeübt wird, wodurch es sich innerhalb der Nut dreht. Dies ist vor allem auf den Momentenarm zurückzuführen, der durch den Abstand zwischen dem Lastangriffspunkt und der Rillenauflage entsteht. Wenn sich der Ring abwälzt, nimmt die effektive Kontaktfläche mit der Nutwand ab und die radialen Kraftkomponenten neigen dazu, den Ring aus der Nut zu drücken. Dieses Phänomen wird durch den „Dishing-Winkel“ $\alpha$ quantifiziert. Wenn $\alpha$ etwa 7 bis 10 Grad überschreitet, kann der Ring spontan herausgeschleudert werden. Um dieses Problem zu beheben, sollten Ingenieure prüfen, ob das festgehaltene Teil übermäßige Rillenradien oder Fasen aufweist, da diese den Hebelarm erhöhen und das Wölben beschleunigen. Zu den Lösungen gehören eine Erhöhung der Ringdicke oder die Verwendung eines Materials mit höherem Elastizitätsmodul.

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