Answer
Beim Ring Dishing handelt es sich um die axiale Auslenkung der radialen Wand des Rings unter Last, die ihn von einer flachen Scheibenform in eine konische Form umwandelt. Das Ausmaß der Wölbung ist eine Funktion der Axialkraft $P$ und der Steifigkeit des Materials. Wenn der Wölbungswinkel etwa 7^{\circ}$ überschreitet, besteht ein hohes Risiko, dass der Ring aus der Rille springt. Der Sicherheitsfaktor $S_f$ für die Schubkapazität beträgt normalerweise $2,0$ bis $3,0$. Wenn ein Fehler auftritt und der Ring „kegelförmig“, aber nicht abgeschert erscheint, weist dies darauf hin, dass die Last die Wölbungsgrenze überschritten hat. Dies wird häufig durch eine unerwartete Stoßbelastung verursacht. Die Lösung besteht darin, die Materialdicke $T$ oder die radiale Wand $b$ zu erhöhen, um die „Konus“-Steifigkeit zu erhöhen, definiert durch $M = σ \cdot Z$, wobei $Z$ das Widerstandsmoment ist.