Answer
Wellenfedern üben lokalen Druck auf die Wellenberge aus. Wenn die Passfläche (z. B. ein Lagerring oder eine Gehäuseschulter) zu rau ist, führt die konzentrierte Spannung zu Reibverschleiß und Mikroabrieb des Federmaterials. Im Allgemeinen wird eine Oberflächenbeschaffenheit von $R_a 32 \mu in$ oder besser empfohlen. Bei dynamischen Anwendungen, bei denen die Feder mit hohen Frequenzen schwingt, wirkt eine raue Gegenfläche als Schleifmittel und erzeugt Spannungsanstiege, die Ermüdungsrisse auslösen können. An den Kontaktstellen wird oft eine Schmierung (Fett oder Trockenfilm aus Molybdändisulfid) aufgetragen, um den Reibungskoeffizienten und die Wärmeentwicklung bei schnellen Zyklen zu reduzieren.