Answer
Beim Einbau wird der Ring über eine Welle gedehnt oder in einer Bohrung zusammengezogen. Die maximale Faserspannung tritt bei Außenringen an der innersten Faser auf und wird durch $S = \frac{E t (D_s - D_i)}{(D_s - t)(D_i + t)}$ angegeben, wobei $D_s$ der Wellendurchmesser und $D_i$ die Ring-ID ist. Wenn $S$ die Streckgrenze $S_y$ überschreitet, erfährt der Ring eine plastische Verformung (permanente Verformung). Bei Ringen aus Edelstahl 302 sollte die Einbauspannung auf 80 Prozent von $S_y$ begrenzt werden. In Luft- und Raumfahrtgetrieben werden manchmal „konische“ Ringabschnitte verwendet, um eine gleichmäßigere Spannungsverteilung über den Ringumfang zu gewährleisten.