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Analysieren Sie den Versagensmodus der „Nutwandnachgiebigkeit“ in weichen Aluminiumgehäusen.

2026-06-16 FAQ

Bei Aluminium (z. B. 6061-T6) ist die Streckgrenze $S_y \ca. 35-40$ ksi viel niedriger als beim Stahlring. Unter Schub wirkt der Spiralring wie ein kreisförmiges „Messer“, und der hohe Anpressdruck führt zum „Nachgeben der Nutwand“. Die Nutwand verformt sich zu einer Rampe, sodass sich der Ring ausdehnen und „herausspringen“ kann. Dies wird oft fälschlicherweise als Ringfehler identifiziert. Die...

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Bei Aluminium (z. B. 6061-T6) ist die Streckgrenze $S_y \ca. 35-40$ ksi viel niedriger als beim Stahlring. Unter Schub wirkt der Spiralring wie ein kreisförmiges „Messer“, und der hohe Anpressdruck führt zum „Nachgeben der Nutwand“. Die Nutwand verformt sich zu einer Rampe, sodass sich der Ring ausdehnen und „herausspringen“ kann. Dies wird oft fälschlicherweise als Ringfehler identifiziert. Die Lösung besteht darin, die Rillentiefe $G$ zu erhöhen, was die Scherfläche $A = D \pi G$ vergrößert, oder eine „lastverteilende“ Unterlegscheibe zu verwenden. Ingenieure sollten die Formel $P_{all} = \frac{D \pi G S_y}{2}$ verwenden, um sicherzustellen, dass das Aluminiumgehäuse die erforderliche Axiallast tragen kann.

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