Answer
Die Nuttiefe $d$ muss ausreichend sein, um den Ring sicher zu befestigen und gleichzeitig den Eckenradius ($r$) des gehaltenen Teils zu berücksichtigen. Wenn der gehaltene Teil einen großen Radius hat, berührt er den Ring weiter außen und erzeugt einen „Hebelarm“, der den Ring aus der Nut drehen kann (der „Dishing“-Effekt). Die effektive Rillentiefe $d_{eff} = d - (rimes 0,707)$ wird oft als konservative Schätzung verwendet. Die minimale Nuttiefe beträgt typischerweise 1/3 der radialen Wandbreite des Rings. Bei Anwendungen mit hoher Schubkraft wird die Rillentiefe erhöht, dies muss jedoch gegen den auf die Welle einwirkenden Spannungskonzentrationsfaktor $K_t$ abgewogen werden, der als $K_t = f(d, r_{Groove})$ berechnet wird.