Answer
Das Rillentauchen zeichnet sich dadurch aus, dass die Rillenwand eher schräg als senkrecht zur Wellenachse verläuft. Dies wird durch eine Schublast verursacht, die die Streckgrenze des Rillenmaterials überschreitet. Wenn sich die Wand verformt, beginnt sich der Spiralring zu verdrehen („Schale“). Die radiale Kraftkomponente, die normalerweise den Ring im Sitz hält, entwickelt nun einen Vektor, der aus der Nut heraus zeigt. Wenn der Winkel des Rings etwa 7 bis 10 Grad überschreitet, verliert er jeglichen Halt und springt heraus. Ingenieure sollten nach einem „glänzenden“ Verschleißmuster an der Außenkante des Rings suchen, das auf diesen Fehler hindeutet.