Answer
Die Oberflächenbeschaffenheit, insbesondere an den Innen- und Außenkanten des Spiralrings, wirkt wie eine Reihe von Mikrokerben. Eine raue Oberfläche (Ra > 1,6 µm) erhöht den Spannungskonzentrationsfaktor $K_t$ und beschleunigt die Rissbildung unter zyklischen Axiallasten. Wenn die Nut Werkzeugspuren aufweist, die von einem stumpfen Drehmeißel stammen, werden diese ebenfalls zu Ausgangspunkten für „Rissbildung in der Nut“. Bei Anwendungen mit hohen Zyklen (z. B. 10^7$ Zyklen) werden Ringe häufig durch Vibration getrommelt, um eine glatte, entgratete Oberfläche (Ra 0,4–0,8 μm) zu erzielen, wodurch die Wöhlerkurve deutlich nach oben verschoben wird und der Beziehung $\sigma_a = \sigma_f'(2N_f)^b$ folgt.