Answer
Die „Mandrel and Sleeve“-Methode ist der Industriestandard zur Vermeidung einer Überbeanspruchung des Rings während der Montage. Ein konischer Dorn wird über das Ende des Schafts gesteckt und eine Hülse drückt den Ring über den Konus nach oben, bis er in die Nut einrastet. Der Kegelwinkel sollte idealerweise weniger als 10^{\circ}$ betragen, um die erforderliche Radialkraft zu minimieren. Diese Methode gewährleistet eine gleichmäßige Aufweitung des Rings. Wenn stattdessen eine Zange verwendet wird, konzentriert sich die Spannung um 180^{\circ}$ von der Öffnung aus, überschreitet häufig die Streckgrenze und führt zu einem „losen“ Ring, der nicht ausreichend am Nutgrund haftet.