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Bei einer Unterwasseranwendung fällt ein Wellenfeder-Edelstahl 316 aufgrund von Lochfraß aus. Warum geschah dies trotz der Korrosionsbeständigkeit des Materials?

2026-06-16 FAQ

Während Edelstahl 316 „Marinetauglich“ ist, ist er dennoch anfällig für Lochfraß in Umgebungen mit stehendem Meerwasser, wo Chloridionen die passive Chromoxidschicht durchbrechen können. Wellenfedern sind besonders gefährdet, da an den Kontaktstellen zwischen den Wellen und dem Gehäuse „Spalten“ entstehen. Diese Spalten führen zu einem lokalen Sauerstoffmangel, was zu...

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Während Edelstahl 316 „Marinetauglich“ ist, ist er dennoch anfällig für Lochfraß in Umgebungen mit stehendem Meerwasser, wo Chloridionen die passive Chromoxidschicht durchbrechen können. Wellenfedern sind besonders gefährdet, da an den Kontaktstellen zwischen den Wellen und dem Gehäuse „Spalten“ entstehen. Diese Spalten führen zu einem lokalen Sauerstoffmangel, der zum Zusammenbruch des Passivfilms und zur Bildung einer anodischen Zelle führt. Der Ausfall ist durch kleine, tiefe Löcher gekennzeichnet. Für Unterwasseranwendungen werden Materialien mit einer höheren Pitting Resistance Equivalent Number (PREN) wie Inconel 625 oder Super Duplex-Edelstahl empfohlen.

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