Answer
Ein Verlust der freien Höhe bzw. „Setzung“ tritt auf, wenn die Betriebsspannung die Elastizitätsgrenze des Materials überschreitet. Dies geschieht häufig, wenn die Feder beim Einbau auf ihre feste Höhe $H_s$ zusammengedrückt wurde, auch wenn die Betriebshöhe $H_1$ sicher ist. Die Spannung in fester Höhe $\sigma_s$ muss berechnet werden. Wenn $\sigma_s > \sigma_{yield}$, erfährt die Feder eine plastische Verformung. Zur Fehlerbehebung führen wir während der Herstellung einen „Voreinstellungsprozess“ durch, bei dem die Feder dreimal bis zum festen Zustand zusammengedrückt wird. Dies führt zu vorteilhaften Druckeigenspannungen. Wenn die Feder immer noch an Höhe verliert, muss das Material auf eine höherfeste Legierung umgestellt werden (z. B. von 302 auf 17-7PH) oder die Wellenzahl $N$ erhöht werden, um die Spannung pro Welle zu reduzieren.