Answer
Um einen Kontakt von $360^{\circ}$ zu erreichen, muss der Nutdurchmesser $D_g$ genau auf das Design des Rings abgestimmt sein. Bei einem Wellenring ist der freie Innendurchmesser des Rings immer kleiner als der Nutdurchmesser, um einen festen Sitz zu gewährleisten. Die Berechnung lautet $D_{free} = D_g - (Cling)$, wobei „Cling“ typischerweise $1\%$ des Durchmessers beträgt. Bei einem Bohrungsring ist der freie Außendurchmesser größer als der Nutdurchmesser. Wenn die Rille zu flach ist, wird sich der Ring nicht vollständig ausdehnen/kontrahieren, was zu einer Lücke in der $360^{\circ}$-Unterstützung führt. Dieser Spalt erzeugt eine lokale Spannungskonzentration an der Rillenwand. Ingenieure müssen eine Nutbreite $W_g$ angeben, die $10-20\%$ breiter ist als die maximale Ringdicke $T$, um die „Wicklungs“-Installation und axiale Bewegung zu ermöglichen.