Answer
Bei der Massenproduktion ist die manuelle Installation von Spiralsicherungsringe ineffizient und birgt die Gefahr einer Überbeanspruchung des Rings. Bei der automatisierten Installation werden ein konischer Dorn und ein Drücker (Kolben) verwendet. Die Konizität des Dorns sollte 10 Grad nicht überschreiten, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten. Die Vorderkante des Dorns muss etwas kleiner als der Schaftdurchmesser sein und die Hinterkante sollte genau diesem entsprechen. Der Drücker muss eine gleichmäßige axiale Kraft auf den Ringumfang ausüben, um eine „Spirale“ oder Verdrehung zu verhindern, die zu einer dauerhaften Verformung führen kann. Bei Innenringen wird eine konische Hülse verwendet, um den Ring zusammenzudrücken. Der kritische Parameter ist die „Schubkraft“, die überwacht werden muss; Ein Kraftanstieg weist auf eine Fehlausrichtung hin, die zur Beschädigung der Welle oder des Gehäuses führen könnte.