Answer
Beim Dishout handelt es sich um die axiale Auslenkung der Innen- oder Außenkante des Rings unter Last, wodurch der flache Ring eine konische Form annimmt. Wenn sich der Ring wölbt, nimmt die effektive Kontaktfläche mit der Nut ab und der Lastvektor verschiebt sich, wodurch ein Moment entsteht, das eine weitere Verformung fördert. Unter dynamischer Einwirkung (z. B. bei Drucklufthämmern) kann das Herausrutschen dazu führen, dass der Ring aus der Nut „herausläuft“. Die Menge an Gericht ist proportional zu $P \cdot R^2 / (E \cdot t^3)$. Um dem entgegenzuwirken, werden mehrgängige Spiralringe (2- oder 3-tourig) eingesetzt; Sie bieten ein wesentlich höheres Trägheitsmoment ($I$) als ein eingängiger gestanzter Sicherungsring, wodurch sie einem Herausrutschen standhalten und den 360-Grad-Kontakt auch unter Stoßbelastung aufrechterhalten.