Answer
Ein Nutbodenradius ist häufig erforderlich, um Spannungskonzentrationen in der Welle oder im Gehäuse zu reduzieren, insbesondere bei Anwendungen mit hoher Ermüdung. Wenn der Radius $R$ jedoch zu groß ist, verhindert er, dass der rechteckige Querschnitt des Spiralrings in der maximalen Nuttiefe sitzt. Dadurch wird die Auflagefläche effektiv reduziert. Die Standardregel besagt, dass der Radius $10\%$ der Materialdicke $T$ nicht überschreiten sollte. Wenn für die strukturelle Integrität ein größerer Radius erforderlich ist, muss der Ingenieur einen Ring mit einem „speziellen“ Versatz oder eine Stützscheibe verwenden. Wird dies nicht berücksichtigt, kommt es zu einem „rollenden“ Versagen, bei dem sich der Ring unter axialer Belastung aus der Nut herausdreht.