Answer
Wellenfedern reagieren sehr empfindlich auf die installierte Höhe ($H_i$). Da die Federrate $K$ oft hoch ist, führt eine kleine Variation von $H_i$ zu einer großen Variation der Last $P$ ($P = K \times (H_{free} - H_i)$). Die Summe der Toleranzen aus der Gehäusetiefe, der Dicke der zusammenpassenden Teile und der freien Höhe der Feder kann zu einer Lastabweichung von 10 % bis 20 % führen. Um eine höhere Präzision zu erreichen, können Ingenieure „lastsortierte“ Federn verwenden oder eine Unterlegscheibe einbauen, um den Arbeitshohlraum anzupassen. Darüber hinaus kann die Verwendung von „parallel gewickelten“ ineinander geschachtelten Federn gleichmäßigere Lasten liefern, da die Last auf mehrere Schichten verteilt wird, wodurch geringfügige geometrische Abweichungen in einzelnen Wellen effektiv ausgeglichen werden.