Answer
Bei der manuellen Installation eines Spiralsicherungsring muss der Ring von Hand in die Nut „gewickelt“ werden. Dies ist bei geringen Volumina machbar, birgt jedoch das Risiko, dass die Welle zerkratzt oder der Ring übermäßig gedehnt wird. Für die Großserienproduktion werden ein konischer Dorn und ein Kolbenwerkzeug verwendet. Der Dorn wird über den Schaft gesteckt und der Ring an der Verjüngung nach oben gedrückt, wodurch er sich allmählich ausdehnt, bis er in die Nut einrastet. Der Konuswinkel sollte flach sein (normalerweise $15$-$25^{\circ}$), um die erforderliche Kraft zu minimieren und zu verhindern, dass der Ring seine Elastizitätsgrenze überschreitet. Eine übermäßige Ausdehnung während der Installation kann zu einem „losen Sitz“ führen, bei dem der Ring nicht am Nutgrund greift, wodurch seine Drehzahlkapazität verringert wird.