Answer
Bei Kolbenpumpen unterliegt der Wellenfeder ständigen Mikroauslenkungen. Dies führt zu „Fressfressen“ an den Kontaktpunkten (den Spitzen), an denen die Feder an den Gegenplatten reibt. Durch Fressen wird die schützende Oxidschicht von 17-7PH entfernt, was zu örtlicher Lochfraßbildung führt. Diese Vertiefungen wirken als starke Spannungskonzentratoren ($K_t$). Das Versagen manifestiert sich als Riss, der sich von der Spitze durch die radiale Wand ausbreitet. Um dies zu verhindern, sollten die Kontaktflächen auf mindestens 50 HRC gehärtet werden oder ein Trockenschmierstoff (z. B. MoS2) auf die Feder aufgetragen werden, um den Reibungskoeffizienten und die Geschwindigkeit der Oberflächenverschlechterung zu reduzieren.