Answer
Einer der wichtigsten Marketingvorteile von Spiralsicherungsringe ist die Möglichkeit, sie ohne Spezialzangen zu installieren. Für den Einbau ohne Werkzeug wird der Ring von Hand in die Nut eingeführt und dann „aufgewickelt“. Für die Massenproduktion wird jedoch ein konischer Dorn (für Außenringe) oder eine konische Hülse (für Innenringe) verwendet. Der Dorn sollte eine glatte, gehärtete Oberfläche ($R_c 50-55$) und einen Kegelwinkel von nicht mehr als $10^°$ haben. Anschließend schiebt ein Kolben den Ring über den Dorn und dehnt ihn gerade so weit aus (oder zusammen), dass er in die Nut gleiten kann. Es ist wichtig, dass das Werkzeug den Ring nicht überbeansprucht. Die Ausdehnung sollte nie mehr als 1 % des Ringdurchmessers betragen, um bleibende Verformungen zu vermeiden.