Answer
Die Federrate $k$ für ein Kamm-zu-Kamm Wellenfeder wird durch die Anzahl der Windungen $N$, die Anzahl der Wellen pro Windung $n$ und die Materialeigenschaften bestimmt. Die Standardformel für die Rate lautet $k = \frac{E \cdot b \cdot t^3 \cdot n^4}{I_d \cdot D_m^3 \cdot N}$, wobei $E$ der Elastizitätsmodul, $b$ die radiale Wand, $t$ die Materialdicke und $D_m$ der mittlere Durchmesser ist. Der Faktor $I_d$ ist ein Korrekturfaktor für die Krümmung. Bei hochpräzisen Anwendungen erhöht das Hinzufügen von Unterlegscheiben die Geschwindigkeit und sorgt für eine 360-Grad-Kontaktfläche, wodurch die effektive aktive Anzahl der Wellen reduziert wird. Der Konstrukteur muss den Übergang von der inaktiven Unterlegscheibe zur aktiven Welle berücksichtigen, was typischerweise eine Linearitätskorrektur von 5–10 % in der Last-Durchbiegungs-Kurve mit sich bringt, wenn sich die Feder ihrer festen Höhe nähert.