Answer
Bei der Massenproduktion ist die manuelle Montage mit einer Zange ineffizient und kann zu einer Überbeanspruchung des Rings führen. Es wird ein „Mandrel“ (für Außenringe) oder eine „Tapered Sleeve“ (für Innenringe) verwendet. Der Dorn hat eine leichte Verjüngung, die den Ring allmählich ausdehnt, während er von einem Kolben axial gedrückt wird. Der Ring rutscht schließlich vom Dorn ab und „schnappt“ in die Nut ein. Die wichtigste technische Grenze ist die „maximale Ausdehnung“ ohne permanente Verformung. Dies wird als $\epsilon = _x000c_rac{t(D_g - D_i)}{(D_g - t)(D_i + t)}$ berechnet, wobei $D_g$ der Erweiterungsdurchmesser und $D_i$ die anfängliche ID ist. Der Kegelwinkel beträgt typischerweise 3 bis 5 Grad, um die erforderliche Kraft zu minimieren und ein Festfressen des Rings zu vermeiden.