Answer
Die feste Höhe $H_s$ eines Wellenfeder ist die axiale Länge, wenn die Feder so zusammengedrückt wird, dass alle Wellen in Kontakt sind. Für eine Kamm-zu-Kamm-Feder gilt $H_s = N \cdot t$, wobei $N$ die Anzahl der Windungen und $t$ die Materialstärke ist. Für Federn mit Unterlegscheibenenden lautet die Formel jedoch $H_s = (N+2) \cdot t$. Wenn sich die Feder $H_s$ nähert, wird die Last-Durchbiegungs-Kurve nichtlinear und weist einen exponentiellen Kraftanstieg auf, wenn sich die Kontaktfläche von den Wellenspitzen zur gesamten Oberfläche bewegt. Vom Betrieb einer Feder in der Nähe von $H_s$ wird abgeraten, da die „Feststoffspannung“ häufig die Elastizitätsgrenze des Materials überschreitet, was zu einer bleibenden Verformung führt. Konstrukteure verwenden einen Sicherheitsfaktor $\eta = \sigma_{Yield} / \sigma_{solid}$ und begrenzen normalerweise die maximale Arbeitsauslenkung auf $80\%$ des verfügbaren Verfahrweges auf $H_s$, um ein vorhersehbares lineares Verhalten aufrechtzuerhalten.