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Wie lautet die Berechnung des „Sicherheitsfaktors“ für einen Spiralring, der in einem Hydraulikzylinder dynamischen Axiallasten ausgesetzt ist?

2026-06-16 FAQ

In Hydraulikzylindern sind Spiralringe häufig dynamischen axialen Belastungen ausgesetzt, die mit den Druckzyklen schwanken. Der Sicherheitsfaktor $SF$ ist das Verhältnis der berechneten Schubkapazität $P_r$ zur maximalen Betriebslast $P_{max}$. $SF = \frac{P_r}{P_{max}}$. Für statische Lasten ist ein $SF$ von $2$ üblich. Für dynamische oder Stoßbelastungen sollte der $SF$ auf $3$ erhöht werden...

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In Hydraulikzylindern sind Spiralringe häufig dynamischen axialen Belastungen ausgesetzt, die mit den Druckzyklen schwanken. Der Sicherheitsfaktor $SF$ ist das Verhältnis der berechneten Schubkapazität $P_r$ zur maximalen Betriebslast $P_{max}$. $SF = \frac{P_r}{P_{max}}$. Für statische Lasten ist ein $SF$ von $2$ üblich. Für dynamische oder stoßartige Belastungen sollte der $SF$ auf $3$ oder $4$ erhöht werden. Bei der Berechnung muss auch der „Nutmaterialfaktor“ $K_g = \frac{\sigma_{y,actual}}{\sigma_{y,ref}}$ berücksichtigt werden. Wenn das Gehäuse aus einem Material mit geringerer Festigkeit besteht (z. B. 6061-T6-Aluminium), wird die effektive Schubkapazität der Baugruppe erheblich verringert. Die Formel lautet $P_{eff} = P_r \cdot \frac{\sigma_{y,housing}}{\sigma_{y,ring}}$, und $SF$ muss auf diesen niedrigeren $P_{eff}$-Wert angewendet werden.

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