Answer
Mit einem konischen Dorn wird ein äußerer Spiralring aufgeweitet, sodass er über eine Welle und in eine Nut geschoben werden kann. Der Hauptdurchmesser des Dorns sollte etwa 1 % bis 2 % größer sein als der Schaftdurchmesser, und die „Verjüngung“ oder der Winkel sollte flach sein (normalerweise 10 bis 15 °C), um eine Überbeanspruchung des Rings zu verhindern. Der Ring wird mit einem Stößel oder einer Hülse auf den Dorn gedrückt. Der entscheidende Designparameter ist die „Maximale Erweiterungsgrenze“. Der Ring sollte niemals so erweitert werden, dass der ID $D_{free} + (\sigma_y D_f^2 / E b)$ überschreitet, wobei $\sigma_y$ die Streckgrenze ist. Bei Überschreitung dieser Grenze wird der Ring dauerhaft gesetzt, was zu einem lockeren Sitz in der Nut führt. Für die automatisierte Montage muss die Dornoberfläche gehärtet und poliert werden, um die Reibung zu minimieren und ein Verkratzen der Ringoberfläche zu verhindern.