Answer
Bei der automatisierten Installation kommt üblicherweise ein „Kolben-Hülsen“-Mechanismus zum Einsatz. Der Ring wird in einer konischen Hülse platziert, die den Ring allmählich komprimiert (für den Innenbereich) oder ausdehnt (für den Außenbereich), während ein Kolben ihn in Richtung der Nut drückt. Zu den bewährten Vorgehensweisen gehören: 1) Sicherstellen, dass der Konuswinkel der Hülse flach ist (weniger als 15 Grad), um eine Überbeanspruchung des Rings zu verhindern; 2) Verwendung gehärteter und polierter Werkzeugoberflächen zur Minimierung der Reibung; 3) Implementierung von Ringpräsenzsensoren zur Erkennung verpasster Installationen; und 4) Gestalten der Nut mit einer Einführungsfase, um das „Einrasten“ des Rings zu erleichtern. Eine ordnungsgemäße Schmierung des Werkzeugs ist wichtig, um ein „Abfressen“ bei Hochgeschwindigkeitszyklen zu verhindern.