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Spannungsrisskorrosion (SCC) äußert sich als plötzlicher, spröder Bruch ohne nennenswerte Verformung, selbst in duktilen Materialien wie 17-7PH. Sie entsteht durch das gleichzeitige Vorhandensein einer Zugspannung (der Installations-Haftspannung) und eines korrosiven Mediums (Chloride). Bei der mikroskopischen Untersuchung der Bruchfläche werden „verzweigte“ transgranulare oder intergranulare Risse sichtbar. Bei Sicherungsringe sind die „Enden“ des Drahtes und die „Entnahmekerbe“ aufgrund der höheren lokalen Spannung häufige Ausgangspunkte. Um SCC zu verhindern, sollten Ingenieure für eine ordnungsgemäße Passivierung sorgen, den Wechsel zu einer widerstandsfähigeren Legierung wie Inconel 718 in Betracht ziehen oder die Installationsspannung durch Optimierung des Nutdurchmessers reduzieren.