Answer
Wenn die Flächen, zwischen denen ein Wellenfeder komprimiert wird, nicht parallel sind, wird die Last $P$ nicht gleichmäßig auf alle Wellenberge verteilt. Dies führt zu einer „Punktbelastung“, bei der eine Welle deutlich stärker komprimiert wird als die anderen. Dieses Ungleichgewicht führt zu einem Kippmoment auf die Baugruppe und kann zu lokalen Spannungen führen, die die Ermüdungsgrenze des Materials überschreiten. Mathematisch gesehen ist die Lastschwankung $\Delta P$ proportional zum Parallelitätsfehler $\delta$ multipliziert mit der Federrate $k$. Bei optischen Präzisionsbaugruppen sollten die Passflächen auf eine Parallelität von weniger als 0,001 Zoll geschliffen werden, um eine gleichmäßige Axialkraft zu gewährleisten und eine Abweichung der optischen Achse zu verhindern.