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Passivierung ist ein kritischer chemischer Prozess (gemäß ASTM A967), der freies Eisen von der Oberfläche von 17-7PH Wellenfedern entfernt und so die schützende Chromoxidschicht verstärkt. Bei medizinischen Instrumenten verhindert dies lokale Lochfraßbildung und „Teeflecken“ bei wiederholten Sterilisationszyklen im Autoklaven. Der Prozess beinhaltet das Eintauchen in Salpeter- oder Zitronensäurebäder. Bei 17-7PH wird nach der CH900-Wärmebehandlung eine Passivierung durchgeführt, um sicherzustellen, dass alle während des Wickel- oder Alterungsprozesses eingebrachten Oberflächenverunreinigungen entfernt werden. Dies gewährleistet Biokompatibilität und langfristige Zuverlässigkeit in sensiblen chirurgischen Umgebungen.