Answer
Bei Stählen mit hohem Kohlenstoffgehalt wird manchmal eine kryogene Behandlung (Abkühlung auf -300^{\circ}F$ mit flüssigem Stickstoff) eingesetzt, um die vollständige Umwandlung von Restaustenit in Martensit sicherzustellen. Restaustenit ist instabil und kann sich bei Raumtemperatur im Laufe der Zeit umwandeln, was zu einer leichten Volumenausdehnung führt. Bei Präzisionsspiralringen in hochpräzisen optischen Systemen oder Navigationssystemen kann diese Dimensionsabweichung problematisch sein. Die kryogene Bearbeitung gewährleistet eine stabile Mikrostruktur, maximiert die Härte und stellt sicher, dass der freie Durchmesser $D_s$ des Rings über die gesamte Lebensdauer des Werkzeugs konstant bleibt.