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Warum ist 17-7PH-Edelstahl CH900 das bevorzugte Material für Hochtemperatur-Wellenfedern im Vergleich zu Standard-Edelstahl 302/304?

2026-06-16 FAQ

17-7PH (ASTM A564) ist ein halbaustenitischer ausscheidungshärtender Edelstahl, der durch eine Kombination aus Kaltreduktion (Zustand C) und anschließender Aushärtung (CH900) hervorragende mechanische Eigenschaften bietet. Im Gegensatz zu Edelstahl 302 oder 304, deren Stärke ausschließlich auf der Kaltumformung beruht und die bei Temperaturen über 250 °C ihre Härte verlieren, ist 17-7PH CH900 ma...

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17-7PH (ASTM A564) ist ein halbaustenitischer ausscheidungshärtender Edelstahl, der durch eine Kombination aus Kaltreduktion (Zustand C) und anschließender Aushärtung (CH900) hervorragende mechanische Eigenschaften bietet. Im Gegensatz zu Edelstahl 302 oder 304, deren Festigkeit ausschließlich durch Kaltumformung erzielt wird und die bei Temperaturen über 250 °C ihre Härte verlieren, behält 17-7PH CH900 seinen Elastizitätsmodul und seine Streckgrenze bis zu 343 °C (650 °F). Die CH900-Wärmebehandlung umfasst ein einstündiges Erhitzen auf 482 °C (900 °F), wodurch aluminiumreiche intermetallische Verbindungen innerhalb der martensitischen Matrix ausgeschieden werden. Dies führt zu einer hohen Ermüdungsgrenze und einer hohen Relaxationsbeständigkeit, was es ideal für Wellenfedern in Triebwerksaktuatoren in der Luft- und Raumfahrt macht, wo thermische Stabilität von größter Bedeutung ist.

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