Answer
Zinklamellenbeschichtungen sind nicht elektrolytisch, das heißt, sie werden durch Tauchschleudern oder Sprühen aufgetragen und anschließend ausgehärtet. Im Gegensatz zur Galvanisierung sind bei diesem Verfahren weder ein Säurebeizschritt noch eine Elektrolysezelle erforderlich, die die Hauptursachen für die Wasserstoffversprödung darstellen. Bei hochfesten Spiralringen (Härte $> 45 $ HRC) entfällt dadurch die Notwendigkeit eines teuren und zeitaufwändigen Entsprödungsbackens. Darüber hinaus bieten Zinklamellenbeschichtungen eine hervorragende Korrosionsbeständigkeit (oft > 1000 Stunden im Salzsprühnebel) und wirken als Trockenschmiermittel, das den Montageprozess unterstützen kann. Die Beschichtungsdicke ist außerdem sehr gleichmäßig, was dazu beiträgt, die Maßhaltigkeit der Windungen des Spiralrings aufrechtzuerhalten.